GOTO Night: Data Modeling for Elasticsearch at Hypoport Oct. 22

Hypoport invites you to an interesting GOTO Night with Florian Hopf on behalf of GOTO Berlin.

The session will start at 7PM on October 22, 2015 at Hypoport headquarter Klosterstr. 71, 10179 Berlin. Please come by and give us a visit. Food and Drinks will complement the session.

Abstract

One of the factors for the huge success of Elasticsearch is that it is really easy to get started with. Format your data in JSON, push it to Elasticsearch and instantly you have a full blown search server available. But sometimes it is not that easy and you have to tell Elasticsearch how to manage the data.

In this talk we will explore how Elasticsearch stores its data and learn about the basic principles of index based search. We will look at some of the algorithms and data structures that are responsible for making Elasticsearch as blazingly fast as it is and see examples of how we can benefit from them in our projects.

Bio

Florian works as a freelance software developer in Karlsruhe and likes to work on search systems built on Lucene, Solr and Elasticsearch. He helps to organize the local Java User Group as well as the Search Meetup in Karlsruhe and he blogs at http://blog.florian-hopf.de.

Twitter: @fhopf

Registration

Please register here!

JavaScript Forensics by Todd Gardner at Hypoport (Sep. 24th !!!)

Todd Gardner of TrackJS will be at Hypoport THIS Thursday Sep. 24th.

Abstract
Something terrible happened here. Traces of errors litter the floor; memory leaking from cracks in the ceiling. Someone lost their object context in the corner. Everything reeks of jank. In this session, a JavaScript error tracking expert breaks down a series of common and complex crimes against web applications. You’ll leave the session armed with techniques and tools to detect, diagnose, and fix your JavaScript web applications. Bring your bugs and let’s fix up our web.

Schedule

Get together at 6pm
Talk starts at 6:30pm

Before, meanwhile and after the talk you can grep a drink and some food.

It would be great if you register here.

Kind regards, Leif

Verteilte Verantwortung mittels soziokratischen Mitteln wahrnehmen

Warum

Ich bin Führungskraft und war Head Architekt in einem unser agilen Entwicklungsteams. Der Gedanke, dass eine Person fest die Rolle Head Architekt inne hat ist meiner Vorstellung nach nicht mehr zeitgemäß. Laut unserer damaligen Definition sollte sie hauptsächlich die technische und fachliche Konsistenz der Anwendungsarchitektur und die Einhaltung von Qualitätsstandards sicherstellen sowie technische Ideen und Innovationen steuern. Zusätzlich war sie für den teamübergreifenden Austausch verantwortlich. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, entschied ich mich schon früh die Verantwortung mit dem Team zu teilen. Somit gab es nicht den Head Architekten. Wir haben vieles im Konsens entschieden. Durch diese Art der Entscheidungsfindung mussten und hatten wir über die Jahre ein ähnliches Mindset entwickelt. Mit der Ausweitung unserer Aufgabengebiete und der steigenden Vielfalt und Spezialisierung wurde es für uns immer schwerer konfliktfrei Entscheidungen zu treffen. Unser System passte nicht mehr richtig zu uns und den Anforderungen an uns. Inspiriert durch @BjornSchneider habe ich mich verstärkt mit Themen wie Holacracy und Soziokratie auseinander gesetzt. Ich glaube das Elemente daraus auch für ein einzelnes Team in einer (noch:) Linienorganisation sehr interessant sind um Selbstorganisation und Selbstverantwortung zu fördern.

Konsent und Kreise

Die beiden Prinzipien Konsent und Kreise scheinen mir ein guter Startpunkt zu sein.

Konsent

Der Entscheidungsprozess in der Soziokratie wird konsent (mit t) genannt. Er versucht die Probleme von demokratischen konsensbasierten Entscheidungen zu lösen. Demokratische Entscheidungen brauchen Zustimmung und Mehrheiten. Gibt es genug Enthaltungen können auch Minderheiten die Mehrheit bilden. Gegenstimmen werden nicht gehört. Gibt es keine Mehrheit wird der Vorschlag passender gemacht. Dies reduziert oft die Qualität und kostet Zeit.

Im Kontrast dazu geht es im Konsent um Einwandintegration. Das Argument zählt und nicht die Stimme. Es verspricht eine größere Beteiligung da jeder Einwand gehört wird. Dazu muss er allerdings schwerwiegend und begründet sein. Schwerwiegend bezieht sich auf das Überschreiten des eigenen Toleranzbereiches. Bin ich in meinem Toleranzbereich, kann ich einen Einwand haben und möchte dennoch die Entscheidung nicht blockieren. So kann ich einen relevanten Einwand haben, finde aber trotzdem die Entscheidung besser, als bei der aktuellen Situation zu bleiben. Begründet bedeutet, dass Konsent kein Vetorecht ist. Man kann nicht einfach Nein sagen. Der Einwand muss mit Argumenten begründet sein. In der Holacracy sorgt das Integrative Decision Making IDM dafür dies zu prüfen. Dieser sehr stringente Prozess ist für Ungeübte ziemlich radikal. Selbst ohne IDM empfiehlt es sich die darin enthaltene Trennung von Verständnisfragen, Reaktionen und Einwänden zu einem Vorschlag in seinen Entscheidungsprozess zu übernehmen.

Konsent hindert einen nicht auch demokratisch, autokratisch, im Konsens oder durch konsultativen Einzelentscheid zu entscheiden, wenn sich die Gruppe im Konsent dazu entschließt.

Konsent fördert die sachorientierte Diskussion und verspricht effektiver als Konsens zu sein. Es ist leichter, einen begründeten Einwand zu diskutieren als viele Meinungen unter einen Hut zu bringen. Auch ist es leichter keinen begründeten Einwand zu haben als zuzustimmen.

Kreise

Kreise setze ich mit Verantwortungsbereichen gleich. Neben dem Ober-Kreis, das was das ganze Team verantwortet, gibt es Unter-Kreise, welche die unterschiedlichen Spezialisierungen gruppieren. Unser Team ist cross-functional, d.h. nicht jeder kann alles, aber zusammen können wir alles! Damit braucht und soll einer auch nicht Kreise verantworten zu denen er keinen oder nur einen sehr geringen Bezug hat. Implizit ist dies meist schon so, durch das Benennen der Kreise und deren Mitglieder wird dies nun explizit. Innerhalb eines Kreises sollen die Mitglieder echte Verantwortung übernehmen und Besitzer sein. Dazu brauchen sie Autonomie um eigenständig in ihrem Bereich Entscheidungen zu treffen. Hat die Entscheidung Auswirkungen auch ausserhalb ihres Kreises, so sind sie verpflichtet dies aktiv zu kommunizieren und gemeinsam mit den betroffenen Kreisen eine Lösung zu finden. Neben der Autonomie ist das Alignment an eine gemeinsame Vision sehr wichtig. Nur darüber kann sichergestellt werden am gleichen Strang zu ziehen.

Ausblick

Konsent und Kreise fördern ein kooperatives Miteinander, Eigenmotivation und Selbstverantwortung. Entscheidungen werden beschleunigt, Freiraum und Transparenz gleichzeitig erhöht.

Unsere Entscheidungen wollen wir primär im Konsent treffen. Welche Kreise mit welchen Mitglieder existieren, wollen wir in einem regelmäßigen Governance Meeting überprüfen. Damit ist das System flexibel und evolutionär. Ich bin gespannt welche Erfahrungen wir bei diesem Experiment sammeln werden.

Wenn du Fragen, Anregungen oder Feedback hast, dann her damit. Nutze bitte die Kommentarfunktion oder kontaktiere mich über @leifhanack.

Links

Die folgenden Artikel helfen beim Verstehen des Konsent-Entscheidungsprozesses und geben einen Überblick über Soziokratie.

Microgames for Wetware Developers by Julia Dellnitz & Stefan Zörner

Hypoport invites you to an interesting GOTO Night with Julia Dellnitz & Stefan Zörner on behalf of GOTO Berlin.

The session will start at 7PM on July 2, 2015 at our headquarter Klosterstr. 71, 10179 Berlin. Please come by and give them a visit. Food and Drinks will complement the session.

Abstract
Microgames are small decoupled learning entities about a specific topic such as software architecture. They help teams and companies to get up to speed in a specific field and can easily be integrated in their daily practices. Microgames implement the idea that the wetware of our brain develops best when we are alert, link our learning to our day-to-day work, learn with positive emotions and distribute small learning units over time.

Julia Dellnitz (Learnical) and Stefan Zörner (embarc) will provide a playful and interactive session with findings from neuroscience and practical examples from software architecture.
Join us and be ready to play!

Bio

Julia Dellnitz creates playful and interactive learning formats. Her passion is to support experts in developing and implementing innovative (IT-) products and processes. She has managed large change and IT implementation initiatives over the last decade and has worked with over 4.500 people on learning and innovation topics – especially in international contexts.

Twitter: @learnical

Stefan Zörner from the Bayer AG via IBM and oose to embarc. He embodies twenty years of experience in IT and he still looks forward eagerly. He supports clients in solving architecture and implementation issues. In lively workshops he demonstrates practical design tools and spreads enthusiasm for real architecture work.

Twitter: @stefanzoerner

GOTO Night at Hypoport: From the Monolith to Microservices – Randy Shoup

Hypoport is happy to host an interesting GOTO Night with Randy Shoup talking about “From the Monolith to Microservices”.

On behalf of GOTO Berlin and Microservices Meetup Berlin we welcome you at Hypoport.

Venue: Hypoport, Klosterstr. 71, 10179 Berlin
Date: April 20, 2015
Entrance: 18:30 / 6:30PM
Talk: 19:00 / 7PM

“From the Monolith to Microservices: Lessons from Google and eBay”
by Randy Shoup

Abstract:
Most large-scale web companies have evolved their system architecture from a monolithic application and monolithic database to a set of loosely coupled microservices. Using examples from Google, eBay, and other large-scale sites, this talk outlines the pros and cons of these different stages of evolution, and makes practical suggestions about when and how other organizations should consider migrating to microservices. It concludes with some more advanced implications of a microservices architecture, including SLAs, cost-allocation, and vendor-customer relationships within the organization.

Bio:
Randy has worked as a senior technology leader and executive in Silicon Valley at companies ranging from small startups, to mid-sized places, to eBay and Google. In his consulting practice, he applies this experience to scaling the technology infrastructures and engineering organizations of his client companies. He served as CTO of KIXEYE, a 500-person maker of real-time strategy games for web and mobile devices. Prior to KIXEYE, he was Director of Engineering in Google’s cloud computing group, leading several teams building Google App Engine, the world’s largest Platform as a Service. Previously, he was CTO and Co-Founder of Shopilly, an ecommerce startup, and spent 6 1/2 years as Chief Engineer and Distinguished Architect at eBay. Randy is a frequent keynote speaker and consultant in areas from scalability and cloud computing, to analytics and data science, to engineering culture and DevOps. He is particularly interested in the nexus of people, culture, and technology.
Twitter: @randyshoup

Registration
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